Zu meiner Musik

Prog-Rock-Pop-Indie-Folk-Alternative-Blues-Irgendwas-Mischmasch …


Wer kennt das Gefühl? Man hört Musik und versucht, sie automatisch in eine Schublade zu stecken. Mir geht das häufig so, aber es fällt mir ziemlich schwer, vor allem mit meiner eigenen Musik. Sicher steckt von allem, was ich oben aufgezählt habe, ein bisschen was drin, aber ich denke, mittlerweile auch meinen eigenen Stil gefunden zu haben: ich nenne ihn PROGESSIVE FOLK ROCK … aber macht euch gerne selbst ein Bild davon, ob das Label paßt oder nicht  ;-)

 

Bedeutungsschwanger …

Musik ist (fast) mein Leben. Aber nur fast. Da gibt es schließlich noch NUMERO UNO meine Freundin (unverzichtbar!), dann NUMBER TWO den Job (erhält mich am Leben), und dann kommt NUMMER DREI, die Musik – zuständig und stellvertretend für alles andere, was mir wichtig ist:


Kunst, Handwerk, Selbstverwirklichung, Emotion (soweit nicht von NUMERO UNO abgedeckt), Reflexion (über mich selbst, Politik, Gesellschaft, Umwelt, die liebe Verwandtschaft, das Leben an sich etc.) und vieles mehr. Meine Songs machen mich zum Beobachter, Fragensteller und Kommentator und helfen mir, diese Welt zu verstehen. Das ersetzt den Psychiater, und sollte ich anderen damit zu Denkanstößen verhelfen, freut mich das sehr. Warum ich auf Englisch singe? Na, ich glaube, das liegt daran, dass ich ein Kind der 70er bin …

Frank Denhard, Aachen
Foto: Jochem Brammertz

Wie es losging …

Am Anfang war die Blockflöte – wie bei so vielen. Mit 12 bekam ich eine Mandoline in die Hand und tat mich schwer mit ihr, bis ich Mike Oldfield´s Version von „Sailor´s Hornpipe“ auf Tubular Bells hörte. So was wollte ich auch spielen, und deshalb übte ich wie verrückt Jigs und Reels. Die Mandoline wurde mein Hauptinstrument. Gleichzeitig begann ich, eigene Stücke zu schreiben und mit minimalstem Equipment aufzunehmen: mit Kofferradio und Kassettenrekorder (Wer weiß noch, was das ist?). Nach dem fünften Overdub hatte ich eine Rauschfahne, die sich gewaschen hatte und lauter war als die Musik. Aber egal, es machte Spaß und ich machte immer weiter.

Frank Denhard, Aachen
F.D. solo im Tonfink Lübeck - Foto: Anja Robert

Karriere … wenn man das so nennen will …

Klar, irgendwann war er da, der Gedanke: „Ich werde Rockstar!“ Tatsächlich sah das mit den Folkpunkern THE TAPSI TURTLES auch eine Zeitlang danach aus. Bis dann die berühmten persönlichen und musikalischen Differenzen der Band ein Ende bereiteten. Danach versuchte ich mich in verschiedenen Disziplinen – von Pop-Rock über Kölsche Mundart bis Singer/Songwriter (siehe auch ARCHIVE). Gleichzeitig wuchs mein Fundus an eigenen Songs, ich erlernte weitere Instrumente und einen Job, der mich ernährt. Lange suchte ich nach einem passenden Rahmen für meine Musik - bis vor kurzem …

 

Zu guter Letzt …

… habe ich den richtigen Rahmen gefunden: Selbst produzierte CDs, garantiert homemade - moderner Studiotechnik sei Dank!

 

O.K., CDs sind jetzt wirklich nicht „the next big thing“ und ziemlich old school, aber optimal für mich! So kann ich meine Ideen tatsächlich so umsetzen, wie ich sie mir vorstelle. Und für den Live-Spaß habe ich immer noch eine tolle Cover-Band: die T.D. LEMON BAND – auch sehr sehr hörenswert!